7. April 2015

Besser als befürchtet

... sah mein Schwiegervater bei unserem gestrigen besuch aus.
Der ein oder andere erinnert sich vielleicht noch an diesen Post. Der Förster und ich waren gut erholt von unserem Urlaub auf Mallorca zurück, als uns beim Abholen der Kinder, der furchtbare Dämpfer traf. Mich eigentlich erst zu Hause, da der Förster mir den vollen Umfang erst da erzählte.
Mein Schwiegervater wollte mit den Kindern Eislaufen gehen und stürzte zu Beginn gleich so schwer, dass er vier Wochen mehr oder weniger im Koma (teilweise künstlich) lag.
Keiner konnte uns sagen, wie die Sache ausgehen wird.
Gott sei Dank ist er seit ca. zwei Wochen wieder ansprechbar und mittlerweile auch wieder geistig (voll?) da. Seit letzten Mittwoch ist er nun zur Reha. Er kan sitzen (zumindest zeitweise), er muss nicht mehr beatmet werden, er kann schon fast wieder alles schlucken und er spricht mit einem. Die Konzentration fällt ihm noch schwer und durch den "Filmriss" kann er manche Dinge nicht richtig einordnen.
Natürlich hat er durch den Muskelabbau abgenommen und ihm fehlt jegliche Kraft. Aber er ist ein Kämpfer, so dass ich hoffe, dass er zumindest wieder soweit fit wird, dass er nach Hause zu seiner Frau kann.
Mir ist gestern bei seinem Anblick ein großer Stein vom Herzen gefallen. Ich denke, es geht aufwärts.

5. April 2015

WMDEDGT - 4/2015

Auch heute zum Ostersonntag (es ist ja der 5.) fragt Frau Brüllen: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"
Nachdem wir gestern den 30. Geburtstag meiner eventuellen zukünftigen Schwägerin nachgefeiert haben, waren wir erst nach 12 im Bett. Bei den Waldkindern war es nicht viel früher. Nachdem der Müdigkeitspunkt einmal überwunden war, waren sie nicht mehr zu bremsen.
Demzufolge schliefen sie heute morgen etwas länger. Allerdings wollten gegen 9:30 Uhr meine Eltern mit meiner Schwiegermama und meine beste Freundin mit Familie und Mama bei uns aufschlagen. Irgendwie sollten wir also in die Gänge kommen.
Kurz nach 8:00 Uhr schmiss ich also den Förster zum Frühstückmachen aus dem Bett und ging mich restaurieren. Das kleine Waldkind war schon wach; beim großen hatte ich etwas Mühe sie wach zu bekommen. Die Zeit, die sie brauchte durchs Bad zu huschen, nutzte ich zum Osterhasenspielen.
Wir schafften es aber trotz dem noch in Ruhe zu frühstücken.
Nachdem alle da waren, gab es eine fröhliche Ostereierjagd durch unseren Garten für die Kinder. Meine Mama hatte auch noch Osterhase gespielt ;-).
Für das Mittagessen hatte meine Mama einen Tisch im Brauerei Gasthof Zwönitz reserviert - sehr zu empfehlen, sehr lecker! Auf dem Weg dorthin gab es noch eine kleine Meinungsverschiedenheit zwischen dem Förster und mir - Aussagen à la "da gehts lang - glaube ich wenigstens" kann ich für den Tot nicht ausstehen.
Als "Verdauungsspaziergang" hatte sich meine Mama eine kurze Wanderung ausgesucht, die sich als etwas abenteuerlich erwies, da die Beschreibung nicht gerade exakt war. Nach einem Marsch über ein schneebedecktes, aber auch aufgeweichtes Feld, hatten wir den zwischendurch verlorenen Weg auch wieder gefunden. Das ganze mit meiner Mama, die sich vor etwas mehr als zwei Wochen den Nagel der Oberschenkel-OP wieder hat entfernen lassen. Aber Menschen ab einem gewissen Alter sind irgendwie beratungsresitent.
Auf einer Bank (mit 10 min Sonne) gab es noch ein Picknick mit Muffins, Glühwein und Tee. Die doch vorhandene Kälte trieb uns dann aber doch zurück zu den Autos und nach Hause.
Der restliche Tag wurde gemütlich auf dem Sofa, im Kinderzimmer bzw. vor dem Laptop verbracht.
Nach dem Abendbrot gab es für die Kinder noch eine kurze Runde Civilization, Bugs Bunny und Logo. Anschließen verschwanden sie im Bett und der Förster und ich schauten Tagesschau und anschließend einen alten Münster-Tatort (immer wieder schön).
Für heute reicht es. Ich werde jetzt im Bett verschwinden und es genießen, dass ich morgen noch einmal ausschlafen kann. nach dem Mittagessen werden wir meinen Schwiegervater in der Reha besuchen. Etwas bange ist mir dabei. Vier Wochen Koma und über fünf Wochen Liegen werden einen Menschen sehr verändert haben.

22. März 2015

zwölf2015 - März

Gestern vormittag hielt das Wetter noch durch. Also schnappte ich mir die Kamera und brach zu meinen beiden Standorten für das Fotoprojekt auf.

Pergola











Diesmal habe ich hier die verkehrte Brennweite gewählt. Aber naja.




Pelzmühle
Leider ist der Schwan mir doch noch aus dem Bild geschwommen.

An der Pergola ist bis auf den Rasen noch nicht viel Grün zu sehen. Am Pelzmühlenteich kann man bei genauem Hinsehen das zarte Grün der Weide auf der Insel links im Bild erahnen.
Alle Bilder findet ihr auf der entsprechenden seite oben.

Am Nachmittag beim Fotokurs von Jana an der Mulde war es dann grau und neblig und schw... kalt.

8. März 2015

Sonntagsfreuden - März

Sonnatgsfreude - der erste richtige Frühlingstag wird für einen ersten Test der Roller-Skates genutz.
Sie funktionieren und wir (das kleine Waldkind und ich) können es noch.

Keine Sonntagsfreude ist es, dass Maria, die Initiatorin der "Sonnatgsfreuden", seit heute ihren Blog geschlossen hat. Wieder ein lesenswerter Blog, der hoffentlich "nur" pausiert.

Liebe Maria! Alles Gute weiterhin!

5. März 2015

WMDEDGT - 3/2015

Heute ist wieder der 5. und Frau Brüllen fragt: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"

Wie an jedem Arbeitstag klingelt mein Wecker 5:15 Uhr. Da wir in dieser Nacht aber einen Schlafgast hatten, war ich schon gegen 5:00 Uhr munter. Es folgt das übliche Badprogramm mit Duschen (die Haare habe es jeden Tag nötig) und Anziehen.
Brotbüchsen und Frühstück vorbereiten, das große Waldkind mal wieder zur Eile ermahnen und einen kurzen Blick in die Zeitung werfen,

Da ich heute das kleine Waldkind aus dem Hort abholen muss, Donnerstag ist Sprechtag des Försters (bis 18:00 Uhr), setze ich das große Waldkind am Bus ab und fahre mit dem Auto ins Büro. Zu Beginn habe ich noch Ruhe, das Lehrangebot des Wintersemesters aufzubereiten. Meine Chefin kommt Donnerstags etwas später, da der Sohnemann später Schule hat. Außerdem hat sie genug Überstunden (manche Leute begreifen einfach nicht, dass 30 nicht 40 Stunden sind).

Kurz bevor sie aufschlägt, hat unser "Zweitchef" schon "Aufträge" für uns. Der Vormittag verläuft für mich dann doch relativ ruhig - Lehrangebot ist geprüft. Nach dem die Chefin sich in einem anstrengenden Termin mit einem anstrengenden Menschen rumärgern muss und die zweite Kollegin imUurlaub ist, gehe ich allein zum Essen.

Der Nachmittag verfliegt mit diversen Abstimmungen, sehr viel Aufregung über die Umstellung des Mailprogramms (fragt lieber nicht) und dem vorläufigen Abschluss der Arbeiten zur Mittelverteilung.

Gegen 15:45 Uhr düse ich zum Hort, das kleine Waldkind holen. Unterwegs im Auto versichert er mir glaubhaft, keine Hausaufgaben aufzuhaben. Diese werden zwar grundsätzlich im Hort erledigt, nach dem er sich in Deutsch und Mathe verdammt schwer tut, muss ich sie in jedem Fall kontrollieren. Er hat allerdings noch ein paar Übungen von Oma auf (sie übt einmal die Woche mit ihm), die er noch erledigen muss. Die sind vor den 30 min Computerspiel erst abzuarbeiten.

Das große Waldkind hat sein Vokabeltraining (phase6) erledigt und darf auch noch 30 min am Laptop spielen. Leider finde ich im HA-Heft des kleinen Waldkindes noch eine zu erledigende Berichtigung in Deutsch. Wir einigen uns darauf, dass er zumindest die Hälfte heute und den Rest morgen mit Oma macht (ist zum Glück bis Montag).

Ich versorge die Wäsche aus der Waschmaschine und befülle sie neu, während die Kinder baden statt duschen (leider steht dann auch das Bad unter Wasser - spart mir aber 1x Wischen).

Nachdem der letzte Kunde des Försters verschwunden ist, kümmern wir uns ums Abendessen. Abschließend gibt es Tom & Jerry für die Kinder und für uns ein Telefonat mit meiner Stiefschwiegermutter. Der Papa des Försters liegt im Krankenhaus und es sieht nicht gerade gut aus. Wir können nur die Daumen drücken und die Hoffnung nicht aufgeben.

Nach der obligatorischen Tagesschau erledigen ich noch etwas Finanzkram für den Verein während ich nebenbei Herrn Süß lausche. Mit dem Schlachthof (ich verstehe das bayrische immer noch) beginnt der endgültige Feierabend. Bei einem Glas guten Rotwein entsteht noch dieser Text und nachdem der Förster sich schon zurückgezogen hat, werde ich ihm jetzt folgen.


22. Februar 2015

Sonntagsfreude - Februar

Die letzten Wochen hatte ich viele Sonnatgsfreuden - bin aber nicht zum Bloggen gekommen:

08.01. - nach einer rauschenden Ballnacht (Opernball - ein Geburtstagsgeschenk zum runden Geburtstag im letzten Jahr) lange ausschlafen können und anschließend einen ausgiebigen Saunanachmittag/ -abend genießen, da die Kinder bei den Großeltern Urlaub machen

15.01. - gemeinsam mit dem Förster heil auf Mallorca landen (mein Weihnachtsgeschenk - ein Paarurlaub ohne Kinder - diesmal bei den anderen Großeltern)

heute - gesund und munter wieder zu Hause zu sein und die ersten Wäscheberge bewältig zu haben.

Aber kennt ihr das? Immer dann wenn es gerade richtig gut läuft, kommt der Dämpfer. Wir können nur die Daumen drücken, dass alles gut ausgeht.

11. Februar 2015

zwölf2015 - Februar

Nachdem seit gestern auch nachts das Thermometer im Plusbereich bleibt und die paar Zentimeter Schnee, die hier am Fuße des Erzgebirges lagen, inzwischen fast vollständig wieder verschwunden sind, bin ich froh dass ich am Sonntag das Wetter und die Sonne genutzt habe, und zu meiner Fotorunde aufgebrochen bin.

Pergola
















Pelzmühlenteich















Leider habe ich mich am Teich in der Brennweite getäuscht. Auch der Standort stimmt wohl nicht ganz. Ist aber nicht ganz so schlimm. Die Veränderungen sieht man ja trotz dem.

Alle Bilder findet ihr wie immer auf der entsprechenden Seite oben.