25. Januar 2015

Sonntagsfreude - Kinder-Uni

Für mich ist es immer wieder eine Sonntagsfreude, wenn ich mit den Waldkindern die Kinder-Uni der TU Chemnitz besuche. Die Professoren/ Progessorinnen geben sich immer wieder große Mühe, ihr spezielles Gebiet den Kindern näher zu bringen.
Heute ging es um Goethes Faust - der sehr spannend für die Kinder aufbereitet wurde. Bei mehr Zeit hätte man wunderbar mit den Kindern darüber philosophieren können. Aber nach einer Stunde war bei den meisten dann doch die Luft raus.
Eine Sonntagsfreude ist es für mich auch immer wieder, wie fasziniert die Waldkinder bei der Sache sind.
Das große Waldkind hatte heute sogar einen "Forschungsauftrag" ihrer Oma. "Warum wird die Gretchen-Frage als Gretchen-Frage bezeichnet?
"Wie haltet Ihr es mit der Relegion?" - Das ist eine Gewissensfrage bzw. eine Grundsatzfrage.

18. Januar 2015

Sonntagsfreude - Kleinigkeiten, die das Herz erwärmen

Auch in diesem Jahr sammelt Maria vom Kreativberg wieder jede Woche "Sonntagsfreuden".
Bei wunderbaren Sonnenschein bin ich heute mit meiner Schwiegermutter und dem großen Waldkind nach dem Geburtstagsmittagsessen nach Hause gelaufen. Die Sonntagsfreude war dabei neben dem Sonnenschein (es fehlte der der Jahreszeit angemessense Schnee) die fhelend Luftnot meiner Schiegermutter. Nach ihrer Herz- und Panikattacke im Novemeber letzten Jahres war das nicht unbedingt zu erwarten. Bei über 70 hätte es auch anders laufen können.
Gesundheit ist eine wirkliche Sonntagsfreude.

Eine weitere (Sonntags)Freude sind Kleinigkeiten, die das Herz erwärmen.
Von der Idee habe ich sowohl bei Frau Doktor als auch bei Frau Tonari und auch in FB gelesen. Ich finde es schön einfach mal jemanden mit einer Kleinigkeit, die vom herzen kommt, zu überraschen. Ich hoffe, es finden sich noch ein paar mehr, die diese Idee weitertragen.

Die Spielregeln sind einfach:
Die ersten 5, der Blogger, die hier in den Kommentaren zu diesem Beitrag Interesse anmelden, erhalten von mir im Laufe des Jahres 2015 eine kleine Überraschung zugeschickt. Sind es mehr als 5 Blogger bis zum 23. Januar 23.59 Uhr entscheidet das Los.


Etwas Kleines, Schönes, vielleicht Selbstgemachtes und es soll dem Beschenkten ebenso Freude machen, wie mir beim Verschenken. Verraten wird hier nichts. Und auch wann welche Sendung raus geht, das bleibt geheim. Das kann sich über das Jahr verteilen oder bald sein.
“Beschenkt wird, wer auch beschenken möchte. Interessenten nehmen das Blog-Aktions-Samenkorn von hier mit und legen es auf gleiche Weise in ihrem Blog in fruchtbaren Boden, auf dass es dort wachse und gedeihe und sich vermehrt.”(von Frau Chinomso ist der Satz)


Ich lasse mich überraschen.

6. Januar 2015

WMDEDGT 1/2015

So richtig bin ich in meiner Alltagsroutine noch nicht wieder angekommen. Deshalb habe ich gestern, wie schon im Dezember, Frau Brüllens monatliche Frage "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?" verpasst. Also wird das heute ganz schnell nachgeholt. Sonst wird es ja ganz ruhig hier.

Der erste Arbeits- bzw. Schultag nach zwei Wochen "frei" ist sowohl für mich als auch die Waldkinder hart. Ich schaffe es zwar pünktlich 5:15 Uhr aus dem Bett, aber insbesondere das große Waldkind muss ich schon sehr antreiben. Schließlich muss sie um 6:30 Uhr mit mir das Haus verlassen. Irgendwie schaffen wir es aber, ihre Brotbüchse zu füllen und auch noch etwas zu frühstücken. Als ich sie am Bus absetzen will, ich fahre wegen einiger Erledigungen am Nachmittag mit dem Auto ins Büro, fällt uns beiden ein, dass die Sporttasche noch zu Hause steht.
Aber wie liebe Mamas so sind, fahr ich noch einmal zurück und kann ihr beim Umsteigen in die Straßenbahn die Sporttasche übergeben.

Im Büro hat irgendwie keiner so richtig Lust zum Arbeiten und es läuft alles etwas zäh an. Schließlich gibt es aus den diversen Festtagen und Urlauben auch einiges zu berichten. Irgendwann ist dann das Gehirn warm gelaufen und meine Chefin bringt mich auf den neusten Stand, da ich netterweise zwei Tage eher Urlaub hatte als sie. Mehrere Studienordnungen stehen zur Prüfung an.

Mittagspause in der Mensa

Pünktlich 15:30 Uhr ist Schluss, da ich noch die augeliehenen Schneeketten, die wir im Silvesterurlaub im Zillertal tatsächlich benötigt haben, zurückbringen muss. Bei der Gelegenheit lasse ich auch gleich noch den abgebrochenen Heckscheibenwischer ersetzen.
Anschließend noch schnell in den Bioladen, da wir aufgrund unseres Urlaubes weder Milch, noch Butter, noch Joghurt, noch frisches Obst im Hause hatten.

Zu Hause gibt es Ärger bei der Kontrolle der Hausaufgaben des kleinen Waldkindes. Aufgrund von Schmiererei soll er Deutsch noch einmal abschreiben. Bestimmt 20 min probt er den absoluten aufstand mit Gebrüll und Tränen. Da er sich aber grundsätzlich mit dem Schreiben schwer tut, sehe ich es auch als Übung. Bis zum Mittwoch ist auch noch Mathe zu erledigen. Da er Dienstags aber im Hort Basketball-AG hat und anschließend noch zum Trampolin-Springen geht, sollten die auch noch erledigt werden. Bis das große Waldkind gegen 18:00 Uhr vom Reiten kommt, ist zumindest Mathe erledigt - in Deutsch sind immer noch Faselfehler.
Wir essen erst einmal und anschließend verschwinde ich zum Reiten. Es ist, glaube ich, sowohl für meine Nerven als auch das kleine Waldkind besser. Der Förster übernimmt. Letztlich hat es das kleine Waldkind wohl doch eingesehen.

Das Reiten tut mir gut. Leider ist der Platz teilweise gefroren (eine Halle gibt es (noch) nicht) und bei den ersten Galopp-Sprüngen werde ich etwas unsicher. Aber am Ende schaffen wir (Lorenzo und ich) es doch ganz ordentlich versammelt zu galoppieren.

Nach dem Duschen schaue ich noch einmal bei den Waldkindern rein und rede dem kleinen ins Gewissen. Ob es etwas nützt? Er tut sich einfach viel, viel schwerer als das große Waldkind. Die Klassenlehrerin hat uns jetzt geraten, ihn auf LRS testen zu lassen. Ich bin mal gespannt.

Ich lese noch ein paar Mails und schreibe welche: Z.B. wegen er Reklamation der Skijacke vom großen Waldkind - nach drei Tagen Skifahren war der Reißverschluss kaputt. Der Förster verabschiedet sich ins Bett - ich schaue noch das Heute-Journal. Dann ruft auch bei mir der Bettzipfel.

Das nächste mal wieder am 05.02.. Wahrscheinlich muss ich es in den Kalender schreiben.
Regelmäßiges Bloggen werde ich wohl nie schaffen.

31. Dezember 2014

Jahresrückblick

Alle Jahre wieder:

Zugenommen oder abgenommen?
Das was ich bis Anfang diesen Jahres aufgrund des nervlichen Stresses an Gewicht verloren hatte, ist mittlerweile wieder auf den Rippen. Im neuen Jahr muss also bei den Kalorien wieder etwas kürzer getreten werden. Auf Stress als Abnehmhilfe kann ich gern verzichten.

Haare länger oder kürzer?
ich würde schätzen etwas kürzer.

Kurzsichtiger oder weitsichtiger?
Brillenstärke zum Glück gleich geblieben


Mehr ausgegeben oder weniger?
Wohl etwas mehr, da wir die Kinderzimmer vorgerichtet und neu eingerichtet haben.

Der hirnrissigste Plan?
???

Die gefährlichste Unternehmung?
fällt mir derzeit keine ein

Das leckerste Essen?
die Gans am ersten Feiertag bei meiner Mama

Das beeindruckenste Buch?
Mich haben die Bücher von Patricia Kölle sehr berührt.

Der ergreifendste Film?
Das einzige Mal, dass ich im Kino war, war mit dem kleinen Waldkind: 
"Mein Freund der Delphin 2"

Die beste CD?
Puhdys "es war schön" und "Heilige Nächte"

Das schönste Konzert?
die Puhdys in Klaffenbach

Die meiste Zeit verbracht mit…?
mit meiner Familie


Die schönste Zeit verbracht mit…?
meinem Mann in den kinderfreien Tagen


Vorherrschendes Gefühl 2014?
Erleichterung: seit März habe ich meine Chefin wieder

2014 zum ersten Mal getan?
in diesem Jahr gab es nichts Neues

2014 nach langer Zeit wieder getan?
in der Ostsee gebadet


3 Dinge, auf die ich gut hätte verzichten mögen?
die Diagnose, dass das große Waldkind ein längere kieferorthopädische Behandlung braucht; den Tod der Tante des Försters; ...

Das schönste Geschenk, das ich jemandem gemacht habe?
das müssen, die anderen entscheiden


Das schönste Geschenk, das mir jemand gemacht hat?
eine Woche Mallorca in den Februar-Ferien ohne die Kinder vom Förster (ein lang gehegter Traum - seit wir vor 15 Jahren schon einmal dort waren und in Deia dieses Restaurant entdeckt haben)


Der schönste Satz, den jemand zu mir gesagt hat?
Mama, ich hab dich lieb!

Der schönste Satz, den ich zu jemandem gesagt habe?
Ich liebe Dich!

2013 war mit 1 Wort…?
ruhiges Fahrwasser

Zum Vergleich: 2010, 2011, 2012, 2013




Ich wünsche Euch allen einen Guten Rutsch ins neue Jahr und ein Gesundes Jahr 2015!!!
 
Bis dahin
Eure Förstersfrau

26. Dezember 2014

zwölf2014 - Dezember

Ich habe schon nicht mehr daran geglaubt, aber ich konnte heute tatsächlich meine beiden Fotomotive für das monatliche Fotoprojekt im Schnee fotografieren.

Riedteich

















Weigandstraße

















Alle Bilder findet ihr oben auf der entsprechenden Seite und hier noch einmal als Collage:

Riedteich
























Weigandstraße

24. Dezember 2014

Mein 1999

Bei Frau Brüllen habe ich bei einem Stöckchen laut hier geschrieen und soll jetzt anhand fester Stichpunkte mein Jahr "1999" beschreiben. Zielsicher hat sich Frau Brüllen für mich genau das Jahr ausgesucht, das für mich ähnlich schicksalhaft war, wie ihres. Ich habe von einem Tag auf den anderen meinen damaligen Freund, mit dem ich 5,5 Jahre zusammen war, verlassen, nachdem ich beim Fasching den Förster kennengelernt hatte, und meine Oma starb einenTag nach ihrem 75. an meinem 25. Geburtstag.

Alter
24/ 25

Beziehung
Wie schon erwähnt: War ich zu Beginn des Jahres in einer festen, schon 5,5 Jahre andauernden Beziehung. Da mein damaliger Freund ein absoluter Faschingsmuffel war, fuhr ich allein von München nach Sachsen zu einer Veranstaltung des Faschingsklubs in dem meine beste Freundin Mitglied war. Wie es der Zufall wollte, waren der Förster und ich an diesem Abend die einzigen "Singles" am großen Tisch unseres Freundeskreises. Wobei wir uns vorher nicht kannten. Er war von meiner besten Freundin überredet worden mitzukommen, da er seit ca. 1/4 Jahr wieder Single war.
Also taten wir uns an dem Abend zusammen und aus einem Faschingsflirt entwickelte sich im Laufe des Abende mehr. Die Zugfahrt am nächsten Tag zurück nach München war die Hölle. Ich spürte, dass ich mich entscheiden musste - 5,5 Jahre standen gegen absolutes Bauchkribbeln. In München holte mich C. vom Zug ab. Tja, und dass war es dann: Kaum in meiner Wohnung, sagte ich ihm, dass ich Schluss machen möchte.
Die nächsten Wochen war richtig schwer, da C. verständlicherweise in ein tiefe Loch fiel und ich mich absolut schuldig fühlte, aber ich konnte einfach nicht anders.
Und heute weiß ich, dass die Entscheidung richtig war. Seit fast 13 Jahren bin ich jetzt mit dem Förster verheiratet.

Beruf
Zu Beginn des Jahres arbeitete ich noch in der Orga-Abteilung der  Stadtverwaltung München, merkte aber immer mehr, dass dieser Kampf gegen Windmühlen nicht meins war. Kurz nach der oben beschriebenen Trennung bewarb ich mich innerhalb der Stadtverwaltung für die Ausbildungsabteilung und wurde tatsächlich genommen. Die schönsten vier Jahre meiner beruflichen Tätigkeit begannen. Dieser Stelle trauere ich seit meinem Umzug nach Sachsen immer noch ein wenig hinterher.

Musik
An einzelne besondere Lieder aus diesem Jahr kann ich mich nicht erinnern. In der Zeit lief bei mir fast nur Radio.

Haare
Die waren damals überschulterlang und durch regelmäßiges Strähnen relativ blond. Mit viel Schaumfestiger und Diffuser konnte ich mir sogar so etwas wie eine Löwenmähne zaubern. Funktioniert heute nach zwei Schwangerschaften leider überhaupt nicht mehr.

Sport
Nachdem ich den ganzen Tag im Büro saß, musste ein Ausgleich her: So kam mir ein Angebot des Fitness-Studios um die Ecke gerade recht. Neben Gerätetraining probierte ich Bauch-Beine-Po, Canneletics und diverses andere Kurse aus.

Aufenthaltsort
Ich lebte damals schon für 6,5 Jahre in München - seitdem meine zweite Heimat. Ich liebe dieses Millionendorf und bin froh, dass ich meinen Bruder ab und zu dort besuchen kann. Meine kleine 1-Zimmer-Wohnung in der Nähe des Wetsparkes hatte ich während meines Studiums/ meiner Ausbildung bei der Stadt München erhalten. Ab März pendelte ich natürlich dann wieder öfter als vorher nach Sachsen.

Sollte jetzt noch jemand einen solchen Jahresrückblick schreiben wollen, dann meldet Euch und ich suche Euch ein Jahr aus.

30. November 2014

zwölf2014 - November

Zwar habe ich die Bilder zu diesem Projekt diesmal schon Anfang November geschossen, aber es ersten irgendwie nicht geschafft sie hier zu veröffentlichen und zweiten noch auf einen so richtig neblig grauen Novembertag gehofft. Hat leider nicht funktioniert. Deshalb sind meine November-Bilder doch noch sehr herbstlich.














Der Teich sieht noch sehr nach Oktober aus.












Auch die Buche strahlt noch wie goldener Oktober.



Alle Bilder findet Ihr wie immer auf der Seite oben.