5. März 2015

WMDEDGT - 3/2015

Heute ist wieder der 5. und Frau Brüllen fragt: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"

Wie an jedem Arbeitstag klingelt mein Wecker 5:15 Uhr. Da wir in dieser Nacht aber einen Schlafgast hatten, war ich schon gegen 5:00 Uhr munter. Es folgt das übliche Badprogramm mit Duschen (die Haare habe es jeden Tag nötig) und Anziehen.
Brotbüchsen und Frühstück vorbereiten, das große Waldkind mal wieder zur Eile ermahnen und einen kurzen Blick in die Zeitung werfen,

Da ich heute das kleine Waldkind aus dem Hort abholen muss, Donnerstag ist Sprechtag des Försters (bis 18:00 Uhr), setze ich das große Waldkind am Bus ab und fahre mit dem Auto ins Büro. Zu Beginn habe ich noch Ruhe, das Lehrangebot des Wintersemesters aufzubereiten. Meine Chefin kommt Donnerstags etwas später, da der Sohnemann später Schule hat. Außerdem hat sie genug Überstunden (manche Leute begreifen einfach nicht, dass 30 nicht 40 Stunden sind).

Kurz bevor sie aufschlägt, hat unser "Zweitchef" schon "Aufträge" für uns. Der Vormittag verläuft für mich dann doch relativ ruhig - Lehrangebot ist geprüft. Nach dem die Chefin sich in einem anstrengenden Termin mit einem anstrengenden Menschen rumärgern muss und die zweite Kollegin imUurlaub ist, gehe ich allein zum Essen.

Der Nachmittag verfliegt mit diversen Abstimmungen, sehr viel Aufregung über die Umstellung des Mailprogramms (fragt lieber nicht) und dem vorläufigen Abschluss der Arbeiten zur Mittelverteilung.

Gegen 15:45 Uhr düse ich zum Hort, das kleine Waldkind holen. Unterwegs im Auto versichert er mir glaubhaft, keine Hausaufgaben aufzuhaben. Diese werden zwar grundsätzlich im Hort erledigt, nach dem er sich in Deutsch und Mathe verdammt schwer tut, muss ich sie in jedem Fall kontrollieren. Er hat allerdings noch ein paar Übungen von Oma auf (sie übt einmal die Woche mit ihm), die er noch erledigen muss. Die sind vor den 30 min Computerspiel erst abzuarbeiten.

Das große Waldkind hat sein Vokabeltraining (phase6) erledigt und darf auch noch 30 min am Laptop spielen. Leider finde ich im HA-Heft des kleinen Waldkindes noch eine zu erledigende Berichtigung in Deutsch. Wir einigen uns darauf, dass er zumindest die Hälfte heute und den Rest morgen mit Oma macht (ist zum Glück bis Montag).

Ich versorge die Wäsche aus der Waschmaschine und befülle sie neu, während die Kinder baden statt duschen (leider steht dann auch das Bad unter Wasser - spart mir aber 1x Wischen).

Nachdem der letzte Kunde des Försters verschwunden ist, kümmern wir uns ums Abendessen. Abschließend gibt es Tom & Jerry für die Kinder und für uns ein Telefonat mit meiner Stiefschwiegermutter. Der Papa des Försters liegt im Krankenhaus und es sieht nicht gerade gut aus. Wir können nur die Daumen drücken und die Hoffnung nicht aufgeben.

Nach der obligatorischen Tagesschau erledigen ich noch etwas Finanzkram für den Verein während ich nebenbei Herrn Süß lausche. Mit dem Schlachthof (ich verstehe das bayrische immer noch) beginnt der endgültige Feierabend. Bei einem Glas guten Rotwein entsteht noch dieser Text und nachdem der Förster sich schon zurückgezogen hat, werde ich ihm jetzt folgen.


22. Februar 2015

Sonntagsfreude - Februar

Die letzten Wochen hatte ich viele Sonnatgsfreuden - bin aber nicht zum Bloggen gekommen:

08.01. - nach einer rauschenden Ballnacht (Opernball - ein Geburtstagsgeschenk zum runden Geburtstag im letzten Jahr) lange ausschlafen können und anschließend einen ausgiebigen Saunanachmittag/ -abend genießen, da die Kinder bei den Großeltern Urlaub machen

15.01. - gemeinsam mit dem Förster heil auf Mallorca landen (mein Weihnachtsgeschenk - ein Paarurlaub ohne Kinder - diesmal bei den anderen Großeltern)

heute - gesund und munter wieder zu Hause zu sein und die ersten Wäscheberge bewältig zu haben.

Aber kennt ihr das? Immer dann wenn es gerade richtig gut läuft, kommt der Dämpfer. Wir können nur die Daumen drücken, dass alles gut ausgeht.

11. Februar 2015

zwölf2015 - Februar

Nachdem seit gestern auch nachts das Thermometer im Plusbereich bleibt und die paar Zentimeter Schnee, die hier am Fuße des Erzgebirges lagen, inzwischen fast vollständig wieder verschwunden sind, bin ich froh dass ich am Sonntag das Wetter und die Sonne genutzt habe, und zu meiner Fotorunde aufgebrochen bin.

Pergola
















Pelzmühlenteich















Leider habe ich mich am Teich in der Brennweite getäuscht. Auch der Standort stimmt wohl nicht ganz. Ist aber nicht ganz so schlimm. Die Veränderungen sieht man ja trotz dem.

Alle Bilder findet ihr wie immer auf der entsprechenden Seite oben.

5. Februar 2015

WMDEDGT 2/2015

Heute ist wieder der 5. und Frau Brüllen fragt: "Was Machst Du Eigentlich Den Ganzen Tag?"

Der Wecker klingelt wie jeden Wochentag um 5:15 Uhr. Es folgt das Badprogramm. Das große Waldkind ist wegen des heutigen Sporttages in der Schule etwas aufgeregt und steht doch tatsächlich schon vor 6:00 Uhr neben mir im Bad.
Gemeinsam bereiten wir das Frühstück und die Brotbüchsen vor. Da heute ein Kieferorthopädietermin für das kleine Waldkind ansteht und das große Waldkind einen Bus später fährt, haben wir heute ein paar Minuten mehr Luft. Der Förster taucht gegen 6:20 Uhr auch in der Küche auf. Nach einer Runde Zähneputzen fahre ich das große Waldkind schnell zum Bus (früh in der Dunkelheit ist mir das einfach lieber - Fußweg würde ca. 20 min betragen).
Wieder zu hause reicht die Zeit noch für einen kurzen Blick in die Zeitung.

Gegen 7:20 Uhr machen wir uns auf den Weg zum Kieferorthopäden. Im Wartezimmer findet das kleine Waldkind Gefallen an der Kugelbahn und strapaziert damit etwas meine Nerven. Manchmal benimmt er sich noch wie ein Kleinkind.
Zum Test des Kariesrisikos darf ich mit ins Behandlungszimmer (gutes Mittelfeld). Für den Rest (Abdrücke, Röntgenbilder etc.) darf ich wieder in Wartezimmer. Gegen 9:00 Uhr ist es überstanden und ich fahre das kleine Waldkind noch zur Schule. Dir Hofpause hat noch nicht begonnen, so dass er zu seinem Leidwesen doch noch ein paar Minuten in den Kunstunterricht muss.

Auf dem Weg ins Büro gebe ich schnell noch eine Retoure beim Götterboten ab.  Das Kleid ist leider doch etwas zu schmal oder ich habe doch an den verkehrten Stellen wieder zugenommen.
Im Büro herrscht irgendwie die Ruhe vor dem Sturm. Meine Chefin hat seit heute Urlaub. Nach der ersten Ferienwoche absolvieren wir einen fliegenden Wechsel. Wenn ich dann wieder komme, beginnt bei uns die heiße Phase für unsere Zahlen. Bis dahin versuche ich so viel wie möglich vorzubereiten.

Gegen 15:45 mache ich mich auf den Weg zu meiner "Privatfriseuse". Leider habe ich wieder einmal den Feierabendverkehr auf der Leipziger Straße unterschätzt. dazu kommen noch ein, zwei Baustellen. ich schaffe es gerade noch rechtzeitig. Mein Haar hat jetzt wieder eine wunderbare Farbe.

Als ich zu Hause ankomme sitzt die Familie schon beim Abendessen. Für mich hat der Förster schon Schnittchen vorbereitet. Fernsehen fällt für die Kinder heute etwas kürzer aus, da wir vorher noch die Taschen für das Wochenende bei den Großeltern packen und die Kinderzimmer etwas aufräumen müssen.

Endlich geht es zu Tom & Jerry. Für mich hin und wieder immer noch ein Spaß.

Dann haben  wir endlich Feierabend bei "Quer".

4. Februar 2015

Heute bin ich blond...

... ein sehr berührender Film heute auf arte.
Die ganze Zeit habe ich mich gefragt, woher ich Buch bzw. Film schon kannte und hatte vermutet, dassirgendwie im Netz war.
Dann tauchte im Film eine meiner Lieblingszeitschriften auf und ich dachte, dass ich es dort gelsen haben. Dem war aber nicht so.

Es ist ein mutmachender Film für den Kampf gegen die furchtbare Krankheit Krebs mit einer wunderbaren Besetzung.
Wer ihn noch nicht gesehen hat, sollte ihn unbeding ansehen.

1. Februar 2015

zwölf2015 - Januar

Auch in diesem Jahr werde ich das ursprünglich von Jana initiierte Projekt "zwölf..." weiterführen. Jeden Monat wird ein Foto von einem bestimmten Motiv gemacht. Die Bilder der vergangenen Jahre könnt ihr auf den obigen Seiten finden.

Heute ist schon der 1. Februar und es wird allmählich Zeit, das erste Foto zu veröffentlichen.

Ich habe mich wieder für zwei Motive entschieden:














Pergola an der Pelzmühle














Pelzmühlenteich

25. Januar 2015

Sonntagsfreude - Kinder-Uni

Für mich ist es immer wieder eine Sonntagsfreude, wenn ich mit den Waldkindern die Kinder-Uni der TU Chemnitz besuche. Die Professoren/ Progessorinnen geben sich immer wieder große Mühe, ihr spezielles Gebiet den Kindern näher zu bringen.
Heute ging es um Goethes Faust - der sehr spannend für die Kinder aufbereitet wurde. Bei mehr Zeit hätte man wunderbar mit den Kindern darüber philosophieren können. Aber nach einer Stunde war bei den meisten dann doch die Luft raus.
Eine Sonntagsfreude ist es für mich auch immer wieder, wie fasziniert die Waldkinder bei der Sache sind.
Das große Waldkind hatte heute sogar einen "Forschungsauftrag" ihrer Oma. "Warum wird die Gretchen-Frage als Gretchen-Frage bezeichnet?
"Wie haltet Ihr es mit der Relegion?" - Das ist eine Gewissensfrage bzw. eine Grundsatzfrage.